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Aktuelles

Neues Monitoringkonzept für den Bodensee

Vor dem Hintergrund der Frage, ob die Untersuchungsinhalte und Auswahl der Probestellen des bestehenden IGKB-Monitorings ausreichend und repräsentativ genug sind, um auch künftig alle für den See wichtigen Kompartimente und Prozesse über längere Zeit beobachten und interpretieren zu können und Veränderungen rechtzeitig zu erkennen, wurde eine Arbeitsgruppe "Monitoring" eingerichtet (2016 - 2022). Aufgabe dieser Arbeitsgruppe war, ein zukünftiges Basismonitoring für den Bodensee zu entwickeln. Das neue Monitoringkonzept berücksichtigt mit dem Klimawandel und Neobiota im Wesentlichen zwei komplexe Schlüsselfaktoren, die den abiotischen und den biologischen Zustand des Bodensees künftig wesentlich prägen werden. Unter besonderer Berücksichtigung dieser Schlüsselfaktoren wurden detaillierte Datenblätter zu verschiedenen Monitoringkomponenten erstellt:

Chemie (Freiwassermonitoring), Wasser-Land-Strukturelemente, Plankton (Phyto-/Zooplankton), Makrozoobenthos, Makrophyten, Phytobenthos, Neobiota und Physik.

In Form eines Syntheseberichts wird das Monitoringkonzept zusammengefasst und stellt u.a. in Kurzfassungen der Datenblätter die geplante Vorgehensweise bei den einzelnen Untersuchungskomponenten dar.

Die Datenblätter und der Synthesebericht stehen hier zur Verfügung:

Datenblatt NeobiotaDownload-Link(PDF-Datei, 977,54 KB)

Datenblatt MakrozoobenthosDownload-Link(PDF-Datei, 1,14 MB)

Datenblatt PhytobenthosDownload-Link(PDF-Datei, 958,35 KB)

Datenblatt Wasser-Land-StrukturelementeDownload-Link(PDF-Datei, 1,14 MB)

Datenblatt PlanktonDownload-Link(PDF-Datei, 727,21 KB)

Datenblatt ChemieDownload-Link(PDF-Datei, 1,07 MB)

Datenblatt MakrophytenDownload-Link(PDF-Datei, 1,14 MB)

Datenblatt PhysikDownload-Link(PDF-Datei, 1.002,79 KB)

Basismonitoring Bodensee Konzept 2022 - SyntheseberichtDownload-Link(PDF-Datei, 2,43 MB)

 

Für die Information und Beteiligung der Öffentlichkeit

Im Zuge der langjährigen, guten, internationalen Zusammenarbeit am und für den Bodensee wurde bereits ergänzend zu den ersten nationalen Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen der EU-Staaten für das Bearbeitungsgebiet Alpenrhein/Bodensee ein Bericht über die internationale Abstimmung dieser Pläne und Programme erstellt. Da Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme alle 6 Jahre zu überprüfen und, soweit erforderlich, zu aktualisiert sind, wurde auch der Abstimmungsbericht fortgeschrieben.

Der Entwurf des Berichtes «Internationale Abstimmung der aktualisierten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für den 3. Bewirtschaftungszeitraum bis 2027» steht seit dem 22. Juni 2022 für die Information und Beteiligung der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Bericht Entwurf Flussgebietseinheit Rhein, Bearbeitungsgebiet Alpenrhein/Bodensee, Januar 2022Download-Link(PDF-Datei, 1,89 MB)

Bitte senden Sie Ihre Fragen, Anpassungswünsche und Anmerkungen zu diesem Berichtsentwurf direkt den jeweiligen Ländern. Nähere Informationen zu den dortigen Ansprechstellen finden Sie unter:

Baden-Württemberg: Europäische Wasserrahmenrichtlinie - Regierungspräsidien Baden-Württembergexterner Link(externer Link)

Bayern: Anhörungen - LfU Bayernexterner Link(externer Link)

Vorarlberg: Wasser, Klimawandel & Hochwasser - Infos auf wasseraktiv.atexterner Link(externer Link)

Liechtenstein: Amt für Umwelt (AU) - Wasserrahmenrichtlinie (llv.li)externer Link(externer Link)

Die Fertigstellung und Veröffentlichung der finalen Fassung ist für den 22. Dezember 2022 vorgesehen.

 

Der Bodensee wird mit invasiven Arten leben müssen

Die IGKB diskutierte bei ihrer jährlichen Zusammenkunft neue Herausforderungen, mit denen sich der Gewässerschutz am Bodensee konfrontiert sieht: Von den Auswirkungen der Spurenstoffe bis hin zu jenen des Klimawandels und gebietsfremder invasiver Arten.

Pressemitteilung "Der Bodensee wird mit invasiven Arten leben müssen", 12.05.2021 Download-Link(PDF-Datei, 267,38 KB)

 

Gebietsfremde Arten im Bodensee

Die erhöhte Mobilität der Menschen, die Öffnung von Schifffahrtswegen sowie der interkontinentale Warenverkehr begünstigen die Einschleppung von gebietsfremden Pflanzen und Tieren. Vielfach geschieht dies ungewollt und unbemerkt. Einige Arten fügen sich in die bestehende Lebensgemeinschaften ein. Andere verhalten sich jedoch invasiv. Sie konkurrieren mit einheimischen Pflanzen und Tieren um Nahrung, Brut- und Lebensraum, dadurch stören und verändern sie Ökosysteme erheblich. Teilweise bringen sie Krankheiten mit, gegen die einheimischen Arten nicht angepasst sind. Zudem verursachen sie vielfach sehr hohe ökonomische Schäden. Auch im Bodensee kommen gebietsfremde Pflanzen und Tiere vor. Eine Einschleppung weiterer Arten in den Bodensee und eine Weiterverbreitung in andere Gewässer kann aber noch verhindert werden.

Helfen Sie mit, ihrer Verbreitung vorzubeugen!

  IGKB-PlakatDownload-Link(JPG-Datei, 1,75 MB)

Links:

 

Weitere Informationen zu gebietsfremden Arten im Bodenseeexterner Link(externer Link)

Zu den empfohlenen Maßnahmen erhalten Sie bei den Gewässer- und Naturschutzämtern der Länder und Kantone der Bodensee-Anrainerstaaten weitere Informationen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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