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Kläranlagen im Einzugsgebiet

In den letzten 50 Jahren wurden von den Anrainerstaaten weit über 4 Mrd. € in den Bau von Kläranlagen ausgegeben. Des Weiteren werden die jährlich erhobenen Kläranlagendaten vom Einzugsgebiet im Grünen Bericht zusammengetragen und ausgewertet. Zudem stehen die Kläranlagenkarten vom Einzugsgebiet (auch in Englisch und Französisch), sowie einzelner Ländereinzugsgebiete zum Herunterladen bereit.

 Vergleich der Abwasserbeseitigungen in 2015/2016

Ende des Berichtsjahres 2016 waren von den fast 1,67 Millionen Einwohnern in ARA-Einzugsgebieten des Bodensees rund 1,64 Millionen an eine zentrale Abwasserreinigungsanlage (ARA) angeschlossen. Daneben wird das Abwasser von etwa 94‘700 Einwohnern zu Anlagen außerhalb des Bodensee-Einzugsgebiets übergeleitet. Ende 2016 waren 28‘900 Einwohner nicht an ARA angeschlossen. Der Anschlussgrad an eine zentrale Reinigungsanlage lag 2016 bei 98,3 %. Bei den nicht an eine zentrale Reinigungsanlage angeschlossenen Einwohnern war die Entsorgung 2016 bei rund 81,7 % ordnungsgemäß. Gesamthaft lag die korrekte Abwasserentsorgung (zentral und dezentral) 2016 bei 99,7 %. Ein gewisses Sanierungspotenzial liegt somit noch bei der dezentralen Abwasserentsorgung.

Der Eintrag von Phosphor in den Obersee aus den 17 seeanliegenden Abwasserreinigungsanlagen wurde mit Hilfe der durchgeführten Abwasseruntersuchungen ermittelt. Er betrug im Jahr 2016 20 Tonnen. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Zunahme um 2.5 Tonnen.

(Quelle: Bericht der Sachverständigen zum Fachbereich Einzugsgebiet, 63. Kommissionstagung)


[1] Abwasser von ca. weiteren 94'700 Einwohnern geht zu Anlagen ausserhalb des Bodensee-Einzugsgebiets

[2] Abwasser von ca. weiteren 94'700 Einwohnern geht zu Anlagen ausserhalb des Bodensee-Einzugsgebiets

[3] Begriffe gelten im Sinne des Arbeitsmanuals

[4] ohne Vorarlberg

 


  Kläranlagenkarten

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