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Wasserstände

4Mit den vorhandenen Daten in BOWIS konnten auch extreme Wasserspiegelschwankungen von 1999 und 2006 kartiert und statistisch ausgewertet werden.

"Während die Hochwassergefahr in den Zuflüssen besonders im Winter steigt, verringern zurückgehende Niederschläge und fehlendes Schmelzwasser im Frühjahr den Zufluss über den Rhein erheblich. Der Rückgang der Alpengletscher verstärkt das sommerliche Niedrigwasser noch, da im Hochsommer und Herbst dann auch weniger Schmelzwasser durch die Gletscherbäche zufließt. Die Folge sind häufige Extrema wie das anhaltende Niedrigwasser im Jahr 2006 und im Sommer 2003, als große Uferbereiche völlig trockenfielen, oder das Jahrhunderthochwasser 1999, dessen Folgen noch lange nachwirkten."
(Quelle: BodenseeWeb)

Aktuelle Pegelstände und weitere Informationen zu grenzüberschreitende Hochwasservorhersage finden Sie unter http://www.bodensee-hochwasser.infoexterner Link(externer Link) .




Wasserstand Pegel Konstanz - Veränderungen ©LUBW.

Die Wasserstände zeigten 2016 mit Ausnahme von Februar, März und Juni geringe Abweichungen von den langjährigen Mittelwerten. Wie in den Jahren zuvor ergab sich eine interessante Teilung des hydrologische Jahres, in dem die Wasserstände in der ersten Jahreshälfte von Januar bis August fast ausnahmslos über den langjährigen Mittelwerten verblieben, während in der zweiten Jahreshälfte lang anhaltende trocken Perioden zu einem nahezu kontinuierlichen Rückgang der Pegelstände führten, die durch kurze Phasen kleinerer Pegelanstiege unterbrochen wurden.

Das Jahr 2016 war durch ein ausgeprägtes Hochwasser im Juni gekennzeichnet, in dessen Verlauf Wasserstände von maximal 5,13 m (Pegel Konstanz) am 21.06.2016 erreicht wurden, was einem 10 jährigem Hochwasser entspricht. Im Verlauf dieses Hochwassers kam es seeweit zu Überflutungen von ufernahen Flächen und Wegen und zu einem hohen Treibholzaufkommen.

Ursächlich für das Junihochwasser waren die hohen Abflüsse des Alpenrheins, bei dem am 17.06.2016 ein maximaler Abflusswert von 2193 m3/s (Tagesmittelwert: 1581 m3/s) registriert wurde. Während des Hochwassers erfolgte die Ausbreitung des Flusswassers des Alpenrheins in erheblichem Maß bodennah, was sich mit Messungen an Verankerungen nachweisen ließ.

(Quelle: Bericht über den limnologischen Zustand des Bodensees im Jahr 2016, 63. Kommissionstagung)

 
Karte Niedrigwasserstand von 2006Download-Link(PDF-Datei, 657,35 KB)


Foto Niedrigwasser 2003 ©ISF

Karte Hochwasserstand von 1999Download-Link(PDF-Datei, 675,78 KB)


Wasserstand-Grafik Pegel Konstanz 1999 ©ISF

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